AKTUELLES

 

 PRIMING VISION

 

Bilder von Charlotte Frevel

 

 

Eine Woche nur wird der Kunst- und Kulturverein Drensteinfurt die Malerei von Charlotte Frevel präsentieren können, wieder mal musste die Frühjahrsausstellung coronabedingt in den Herbst verschoben werden. Die fast täglichen Öffnungszeiten wollen das aber ausgleichen. Ein Katalog ist in Arbeit.
 
Die Künstlerin ist gebürtige Münchnerin und ist seit 3 Jahren Meisterschülerin bei Professor Michael van Ofen an der Kunstakademie in Münster. Sie gehört zu den Künstlern der Ateliergemeinschaft Schulstraße.
 
Die teils großformatigen Bilder von Charlotte Frevel werden in der Alten Post in eigens von der Künstlerin dafür gebaute Vorrichtungen gehängt. Zu sehen sind menschliche Szenarien in einer romantischen Natur, die dem Betrachter seltsam bekannt und vertraut erscheinen, einige vermitteln eine sorglose Idylle - man wird an Fotografien aus der Kindheit erinnert - auf den ersten Blick.
Bei näherer Betrachtung wird dieser Wiedererkennungseffekt gestört: Die besondere Materialität der Farben, der Farbauftrag und der Oberflächenglanz setzen die scheinbare Idylle in ein irritierendes Licht. Der Betrachter ist gefordert. Kein Bild für "überm Sofa"
 
Dafür entwickelte Charlotte Frevel ein bemerkenswert komplexes Verfahren, das am Ende die Grundlage für diese innovative Malerei liefert.
 
Eröffnung: 10. Oktober 11.30 Uhr

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 16 bis 18 Uhr

                                 Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr 

                    Ausstellungsende 17.10.2021

 

Alte Post Drensteinfurt

Mühlenstraße 15
 
 
 

                   

                           Spendenaufruf

 

                          Ende der Ahr - Schwärmerei?

 

 

Keine Spende kommt zu spät – Hilfe wird immer noch dringend benötigt

Das Ahrhochwasser hat auch den Kunstverein nicht kalt gelassen. In der Jahreshauptversammlung wurde über eine mögliche Spendenaktion für die Flutopfer an der Ahr nachgedacht. Einvernehmlich hatte man sich für eine unbürokratische Direkthilfe entschieden. Wer helfen möchte bekommt eine Spendenquittung des Kunstvereins, die nach dem Sondererlass für mildtätige Zwecke (Flutopfer) ausgestellt werden kann. Auch Nichtmitglieder sind willkommene Nothelfer.

Unser Vereinsmitglied Ute Pauling wohnt an der Ahr, oberhalb der Weinberge, ca. 2 km Luftlinie entfernt, und war nicht vom Hochwasser betroffen – aber das ganze Ausmaß der Verwüstung zeigt sich ihr tagtäglich. Sie versucht zu helfen wo sie kann. Die schweren Einzelschicksale liegen ihr sehr am Herzen. Vielleicht können wir die finanzielle Not etwas lindern. Auch wenn schon etliche groß angelegte Hilfen auf den Weg gegangen sind kommt bei vielen Betroffenen nur wenig an. Deshalb hat sich die Versammlung für eine Direkthilfe entschieden, die einer Familie zukommt, die es besonders hart getroffen hat.

Im Folgenden berichtet Ute Pauling von einem besonders krassem Familienschicksal:

„ Es geht um eine alleinerziehende Mutter, die quasi mit den Kindern aus dem Haus gespült wurde und jetzt weit weg in Heckenbach auf der Höhe in einer Ferienwohnung bis März eine Unterkunft hat.

Die Mutter (45) beschreibt zunächst erst einmal ihr Glück, dass sie und ihre beiden Kinder (13 und 15 ) den Fluten entkommen konnten, Kreuzberg ist sehr in Mitleidenschaft gezogen, auch ihre Eltern haben im benachbarten Altenburg ihr Haus verloren, das Wasser stand bis ins Dachgeschoss. Sie sind beide über achtzig und leben jetzt getrennt voneinander bis die Kinder bessere Lösungen gefunden haben. Frau W. hat noch vier Geschwister, zwei von ihnen sind genauso betroffen, haben auch ihre Häuser verloren, waren zwar elementarversichert, aber die Eltern leider unterversichert. Sie selbst hat keine Elementarversicherung. Sich in der Situation gegenseitig zu helfen ist eine fast nicht zu leistende Herausforderung.

Frau W. wohnt in einem Fachwerkhaus, das ihr Großvater erbaut hat, es gilt als standsicher und könnte wieder aufgebaut werden, hat man sie wissen lassen. Ob Gutachter das noch anders sehen, weiß sie noch nicht. Die schlimmsten Säuberungsarbeiten sind von Helfern gemacht, darüber  ist sie sehr froh, dankbar und erleichtert. Sie selbst arbeitet in Teilzeit beim Kreis in der Umweltabteilung. Die beiden Kinder kommen jetzt von Heckenbach mit dem Bus in die Schule am Kalvarienberg (früher Kloster, jetzt Notunterkunft für eine Schule). Alles sind weite Wege. Ihre größte Sorge ist es, Handwerker für das Haus zu finden, auch das nötige Material z.B. Putz für die Renovierung, außerdem gibt es weder Strom noch Wasser im Haus und damit auch keine Heizung. An die noch bevorstehende Einrichtung einer Küche, der Wohnräume, Kinderzimmer und sanitären Anlagen, wagt sie noch gar nicht zu denken. Alles weg. Vom Kreis hat sie eine Soforthilfe in Höhe von 2000 Euro erhalten, vom Land die Summe 1500 plus je 500 für jedes Kind. Sie muss zunächst in dem Ausweichquartier keine Miete zahlen, aber die Nebenkosten sind fällig und jeder weiß, das die oft in Höhe einer zweiten Miete liegen.“

Eine eventuelle Spende sollte zunächst auf das Kunstvereinskonto fließen, damit wir eine Spendenquittung ausschreiben können. Die Spende geht zu 100% an die ausgesuchte Familie, dafür verbürgen sich Ute Pauling und der Vorstand des Kunstvereins.

Verwendungszweck: Flutopfer Kreuzberg

Kunst- und Kulturverein Drensteinfurt

IBAN DE 2340 0501 5000 0801 6404 SPK MS OST

Überweisungsende 8. Oktober

 

 

 

 


Exkursion nach Soest

Es geht noch `was in diesem Jahr!

 

Wie schon angekündigt haben wir am Samstag, den 30. Oktober eine Fahrt nach Soest geplant. Anlass ist der Besuch der aktuellen Ausstellung „Vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit – Wilhelm Morgner und die Soester Avantgarde (1918-1934)“ im Museum Wilhelm Morgner.

 

Zeitgleich zeigt der Kunstverein-Soest Bilder von Akademiestudenten aus ganz Deutschland, die sich mit einer künstlerischen Arbeit auf Morgner beziehen. „Zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion - Junge Kunst im Dialog mit Künstlern der Klassischen Moderne“

 

Klaus Kösters, Kurator beider Ausstellungen, hatte uns zu einer Führung eingeladen, sie wurde einstimmig angenommen und unter Vorbehalt auf den 23. Oktober terminiert. (Zugfahrt bevorzugt) Inzwischen wurde der Termin auf Samstag, den 30.10. verlegt.

 

 

Das Tagesprogramm

 

  • Start am Drensteinfurter Bahnhof um 9.23 Uhr nach Soest – Ankunft 10.01 Uhr
  • 11.00 Uhr Führung durch die Ausstellung im Morgner-Museum
  • 13 Uhr Stärkung im urigen westfälischen Brauhaus „ Zwiebel“
  • Besuch der Ausstellung des Kunstvereins
  • Besichtigung der mittelalterlichen Stadt oder der Geschäfte möglich
  • Rückfahrt kann stündlich nach Belieben angetreten werden, auch gruppenweise. (5er Tickets)

 

Die Kosten berechnen sich aus dem Fahrpreis des 5er Tickets und dem Museumseintritt 5 €.

 

Wer teilnehmen möchte, sollte sich per Mail oder unter 0176 51132994 bis zum 22.10. anmelden.